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Wer ist für die Brandsicherheit am Arbeitsplatz verantwortlich?

In jeder Branche, in jedem Sektor und in jedem Umfeld gibt es immer Gefahren und Risiken, die es zu bewältigen gilt. Ein aktueller Feuerschutz Maßnahmen und Schulungen sind entscheidend für den Schutz der Arbeitnehmer und die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen durch das Unternehmen.

 

In diesem Blog erörtern wir, was Brandschutz bedeutet, wer für seine Umsetzung verantwortlich ist und welche Schulungen erforderlich sind, damit Ihr Unternehmen seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachkommt.

Welches ist die wichtigste Rechtsvorschrift im Bereich des Brandschutzes am Arbeitsplatz?

Wenn Sie ein Unternehmen besitzen, leiten oder betreiben, müssen Sie sich an die Brandschutzvorschriften halten. Die Regulatory Reform (Fire Safety) Order 2005 (allgemein bekannt als "Fire Safety Order") ist der wichtigste Rechtsakt. Sie gilt in England und Wales und ist am 1. Oktober 2006 in Kraft getreten. Die Verordnung gilt für fast alle Strukturen, Orte und Gebäude, die keine Privatwohnungen sind, d. h. einzelne Wohnungen in einem Wohnblock oder Einfamilienhäuser.

Wer setzt die Brandschutzverordnung durch?

Die Brandschutzvorschriften werden von Brandschutzbeauftragten des örtlichen Feuerwehr- und Rettungsdienstes durchgesetzt. Sie können jeden Arbeitsplatz jederzeit und ohne Vorankündigung betreten, allerdings kann eine Benachrichtigung erfolgen, wenn der Inspektor dies für angemessen hält. Der Brandschutzbeauftragte führt dann eine Inspektion der Räumlichkeiten, der Arbeitstätigkeiten, des Brandschutzmanagements und der Brandrisikobewertung der verantwortlichen Person durch, um zu überprüfen, ob diese ihrer Verantwortung im Rahmen der Brandschutzvorschriften gerecht wird.

Wer ist für die Brandsicherheit verantwortlich?

Im Vereinigten Königreich sind die Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, für einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz zu sorgen. Der Health and Safety at Work etc. Act 1974 regelt die wichtigsten Gesundheits- und Sicherheitspflichten von Arbeitgebern gegenüber ihren Arbeitnehmern sowie die Informationen, die sie ihnen geben müssen. Zu den Maßnahmen, die in diesem Gesetz behandelt werden, gehören:

  • Regelmäßige Risikobewertungen werden durchgeführt und umgesetzt
  • Sicherstellen, dass eine kompetente Person für die Überwachung von Gesundheit und Sicherheit ernannt wird
  • Einrichtung von Notfallverfahren
  • Bereitstellung spezifischer Schulungen für Mitarbeiter, die für ihre Aufgaben erforderlich sind

Verantwortlichkeiten eines Gebäudeeigentümers am Arbeitsplatz

Als Verantwortlicher für Ihre Geschäftsräume müssen Sie im Hinblick auf den Brandschutz Folgendes beachten:

  • Regelmäßige Durchführung von Brandrisikobewertungen
  • Unterrichtung des Personals über mögliche Brandgefahren
  • Einrichtung von Brandschutzmaßnahmen, die für Ihre Räumlichkeiten geeignet sind, und deren Aufrechterhaltung
  • Vorhandensein eines Notfallplans für den Fall eines Brandes
  • Schulung der Mitarbeiter, damit sie im Falle eines Brandes vorbereitet sind
  • Bedenken Sie die Brandrisiken bei Bauarbeiten oder Erweiterungen

Brandrisiko-Bewertungen

Wenn Sie fünf oder mehr Mitarbeiter haben, müssen Sie eine schriftliche Dokumentation Ihrer Brandrisikobewertung führen. Diese Bewertungen dienen dazu, potenzielle Gefahren oder gefährdete Personen zu ermitteln und diese Risiken so weit wie möglich zu verringern.

Es ist zum Beispiel wichtig zu überprüfen, ob Ihre Feuerlöscher für die Umgebung, in der sie verwendet werden, geeignet sind. Außerdem müssen Sie überprüfen, ob alle Notausgänge deutlich gekennzeichnet sind und nichts sie behindert.

Außerdem wird empfohlen, jährlich eine Brandrisikobewertung durch einen kompetenten Berater (H&S) und anschließend alle 3 bis 4 Jahre durch einen professionellen Sachverständigen durchführen zu lassen, je nach Änderungen am Gebäude oder im Geschäftsbetrieb. Jährliche Brandrisikobewertungen sind 12 Monate lang gültig, und je nach Schweregrad sollten Maßnahmen so schnell wie möglich ergriffen werden, da der Kunde verpflichtet ist, diese Änderungen im Interesse der Sicherheit aller Beteiligten im Unternehmen vorzunehmen.

Was sollte die Brandschutzausbildung am Arbeitsplatz beinhalten?

Alle Arbeitnehmer sollten im Rahmen ihrer Sicherheitsschulung gemäß dem Brandschutzgesetz von 2005 "über die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen und Aktionen unterrichtet werden, um sich selbst und andere betroffene Personen auf dem Betriebsgelände zu schützen". Vereinfacht gesagt, ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Arbeitnehmer eine für ihr Arbeitsumfeld geeignete Brandschutzschulung erhalten, wenn sie ihre Arbeit dort aufnehmen.

Arbeitnehmer, die an einen neuen Arbeitsplatz versetzt werden, deren Aufgabenbereich sich ändert oder die mit neuen Geräten vertraut gemacht werden, von denen eine Brandgefahr ausgehen könnte, benötigen eine weitere Unterweisung. Bei dieser Schulung sollten die Mitarbeiter über mögliche Brandrisiken aufgeklärt werden und darüber, wie sie die Wahrscheinlichkeit, einen Brand zu verursachen, verringern können und was sie im Falle eines Brandes tun sollten.

Der Brandschutz am Arbeitsplatz ist äußerst wichtig. Es ist von größter Wichtigkeit zu wissen, wer die verantwortliche Person ist, da diese letztendlich für die Sicherheit aller anderen Insassen verantwortlich ist. Nach der Lektüre dieses Blogs sind Sie hoffentlich bestens darauf vorbereitet, einen sicheren und vorschriftsmäßigen Arbeitsplatz zu unterhalten.

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